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was kostet eine website fürs restaurant wirklich?

23. Oktober 2026 · 7 Min. Lesezeit · Leadframe

Wer bei Google "was kostet eine Website" eintippt, oft mit "Schweiz" oder "monatlich" dahinter, bekommt Antworten zwischen gratis und fünfstellig. Hilft nicht so richtig, wenn du zwischen Mittag- und Abendservice ein Budget planen willst. Darum hier die Übersicht: wofür du bezahlst, was jeden Monat dazukommt und wo du sparen kannst, ohne dass es deinen Gästen auffällt.

Die Spannen sind riesig, weil "eine Website" alles sein kann: eine einzige Seite mit Speisekarte und Öffnungszeiten oder eine Website in drei Sprachen mit Online-Bestellung, Gutscheinen und zwei Standorten. Unten siehst du, wohin das Geld geht, damit du einschätzen kannst, wo dein Lokal steht.

Wofür du eigentlich bezahlst

Eine Restaurant-Website hat nur eine Handvoll Aufgaben. Bis jede davon sitzt, gehen die Stunden drauf.

  • Eine Speisekarte, die man auf dem Handy lesen kann, als echter Text statt PDF, damit sie schnell lädt und Google jedes Gericht sieht.
  • Ein Buchungsknopf, der auch um Mitternacht funktioniert und mit deinem bestehenden Reservationssystem spricht.
  • Öffnungszeiten, Adresse und Kartenlink, die immer stimmen, auch an Feiertagen.
  • Fotos vom Essen und vom Lokal, die nicht ewig laden.
  • Lokale Suche: Website und Google-Unternehmensprofil erzählen dasselbe, damit du bei "Restaurant in der Nähe" auftauchst.
  • Ein Design, das sich wirklich nach deinem Lokal anfühlt. Das kann keine Vorlage, und genau hier entsteht der grösste Preisunterschied.

Selbst bauen (aka die Kopfweh-Variante)

Wix, Squarespace und Co. lassen es easy aussehen: Vorlage wählen, ein paar Blöcke herumziehen, fertig. Die Abos kosten je nach Stufe einen zweistelligen Betrag pro Monat, mit Shop mehr. Auf dem Papier ist das die günstige Variante. In der Praxis zahlst du mit deinen Abenden, und zwar mit ziemlich vielen.

Das Gestalten ist der lustige Teil. Danach kommt die Technik:

  • Die Domain verbinden heisst DNS-Einträge anpassen, und ein falscher Eintrag kann die ganze Website offline nehmen.
  • Die Website braucht HTTPS, sonst zeigt der Browser direkt neben dem Namen deines Restaurants "nicht sicher" an.
  • Updates, Plugins und Backups sind dein Job. Lässt du sie liegen, wird ein altes Plugin schnell zur Sicherheitslücke (vor allem bei WordPress).
  • In der Schweiz und der EU brauchst du eine Datenschutzerklärung, ein Impressum und einen Cookie-Banner, der wirklich funktioniert. Einfach von einer anderen Seite kopieren reicht meistens nicht.
  • Tempo und Handy-Ansicht: Grosse Fotos und die falschen Einbettungen machen die Website auf dem Handy zäh, und genau dort sind deine Gäste.
  • Damit Google dich überhaupt bemerkt, brauchst du die Search Console, eine Sitemap und ein Google-Unternehmensprofil, das zur Website passt.

Unmöglich ist nichts davon, aber jeder Punkt ist ein weiteres YouTube-Tutorial um 1 Uhr nachts nach einer Doppelschicht. Wenn am Freitagabend etwas kaputtgeht, bleibt dir nur der Support-Chat des Baukastens. Dazu kommt: Vorlagen-Websites sehen schnell aus wie jedes andere Restaurant mit demselben Theme (lowkey das grösste Erkennungszeichen), und eine Speisekarte als PDF ist auf dem Handy langsam und für Google schwer zu lesen.

Auf der Rechnung ist es also günstiger. Ob es auch noch günstiger ist, wenn du deine Stunden mitzählst, ist eine andere Frage, und wenn du die Abende lieber in der Küche verbringst, ist es das meistens nicht.

Freelancer oder kleines Studio

Schweizer Anbieter nennen für einen Onepager oder eine kompakte Website rund CHF 1'500 bis 7'000. Eine normale Restaurant-Website mit Speisekarte, Reservation, Galerie und Kontaktseite liegt meist in diesem Bereich, ausser du brauchst mehrere Sprachen oder Online-Bestellungen. Abgerechnet wird oft pauschal oder nach Stunden, wobei Schweizer Webagenturen je nach Anbieter grob zwischen CHF 100 und 220 pro Stunde verlangen.

Das ist der Sweet Spot, wenn du etwas willst, das sich nach deinem Restaurant anfühlt, ohne den Overhead einer grossen Agentur mitzuzahlen. Verlang einen Fixpreis und eine schriftliche Liste, was dazugehört. Dann gibt es später keine unangenehmen Gespräche.

Mit einer Agentur

Für eine klassische KMU-Website nennen Schweizer Agenturen häufig CHF 8'000 bis 12'000, ein Webshop liegt eher bei CHF 9'000 bis 18'000. Dafür bekommst du ein Team, einen längeren Prozess und oft Extras wie Fotografie, Texte und Markenarbeit. Für ein einzelnes Restaurant ist das oft mehr als nötig. Für eine Gruppe mit mehreren Standorten oder eine Marke, die neu startet, kann es sich lohnen.

Die laufenden Kosten, über die im ersten Gespräch kaum jemand redet

Die Website baust du einmal. Das hier kommt immer wieder:

WasTypische KostenGut zu wissen
Domainrund CHF 10 bis 20 pro JahrFür eine .ch-Domain, je nach Anbieter.
Hostingab wenigen Franken pro MonatEine kleine Restaurant-Website braucht sehr wenig. Bei Baukästen ist es im Abo drin.
Reservationssystemgratis bis mehrere hundert Franken pro MonatInternationale Anbieter wie OpenTable verlangen ein Monatsabo plus Gebühr pro Gast. Es gibt auch Schweizer Lösungen und günstige oder kostenlose Varianten für kleine Lokale.
Wartung und UpdatesCHF 600 bis 1'200 pro JahrFür eine CMS-Website wie WordPress: Updates, Backups, Sicherheit. Oder eben deine eigene Zeit.

Reservationen und jemand, der alles aktuell hält, sind die Posten, mit denen die monatliche Rechnung wächst. Frag deshalb immer, was die Website im zweiten und dritten Jahr kostet, nicht nur nach dem Startpreis.

Was es teurer macht

  • Mehr Sprachen. In der Schweiz oft ein Thema. Jede Sprache braucht eigene Texte und am besten eine eigene Adresse, damit Google die richtige Version zeigt.
  • Online-Bestellung oder ein Shop für Gutscheine, Take-away oder Produkte.
  • Eigene Fotos und Videos. Lohnt sich, plan sie aber separat ein.
  • Mehrere Standorte, jeder mit eigenen Öffnungszeiten, eigener Karte und Buchung.
  • Die Anbindung an Kassensystem, Treueprogramm oder Lieferplattformen.

Wo du sparen kannst (deine Gäste merken nichts)

  • Speisekarte als Text. Günstiger zu pflegen als ein gestaltetes PDF, und Google mag es lieber.
  • Bleib beim Reservationstool, das du schon hast. Eine gute Website bettet es in dein Design ein, statt es zu ersetzen.
  • Starte mit dem Wichtigsten: Karte, Öffnungszeiten, Buchung, Fotos und deine Geschichte. Shop oder Eventseite können später kommen.
  • Schreib deinen "Über uns"-Text selbst. Niemand erzählt deine Geschichte besser, und du sparst dir die Texterin.
  • Nutz die guten Fotos, die du schon hast, und mach neue nach und nach.

Fünf Fragen, bevor du jemanden beauftragst

  1. Ist der Preis fix, und was genau ist drin?
  2. Wem gehören Domain und Website, wenn das Projekt fertig ist?
  3. Kann ich Speisekarte und Öffnungszeiten selbst ändern?
  4. Wie schnell lädt die Website auf dem Handy mit mobilen Daten?
  5. Was kostet der Betrieb, und was passiert, wenn ich in sechs Monaten eine Änderung brauche?

Wie jemand auf diese Fragen antwortet, sagt mehr als jedes Portfolio. Wenn die Antworten schwammig werden, weisst du Bescheid.

Wie wir das machen

Wir sind Leadframe, ein kleines Studio, das Websites für Restaurants und andere lokale Betriebe baut. Wir konzentrieren uns auf die paar Dinge, die Gäste wirklich nutzen, und nennen nach einem kurzen Gespräch einen Fixpreis. So kennst du die Gesamtkosten, bevor irgendwas startet. Wie das für dein Lokal aussehen könnte, siehst du auf unserer Seite zu Restaurant-Websites, oder frag uns direkt nach einem kostenlosen Angebot.

was andere auch fragen

Was kostet eine Restaurant-Website monatlich?

Domain und Hosting für eine einfache Website kosten ab ein paar hundert Franken im Jahr. Ein Reservationssystem kann zwischen gratis und mehreren hundert Franken pro Monat kosten, und ein Wartungsplan kommt dazu, wenn du die Updates nicht selbst machen willst.

Ist es günstiger, die Website selbst zu bauen?

In Franken schon, ein Baukasten-Abo kostet einen zweistelligen Betrag pro Monat. In Zeit und Nerven meistens nicht: Neben Texten und Fotos kümmerst du dich um Domain, Sicherheit, Backups, die rechtlichen Seiten und darum, auf Google gefunden zu werden. Und eine Vorlage fühlt sich selten nach deinem Lokal an.

Brauche ich eine Website, wenn ich Instagram und Google Maps habe?

Instagram ist super für Reichweite, und dein Google-Unternehmensprofil sehen Gäste oft zuerst. Die Website ist aber der einzige Ort, den du komplett selbst kontrollierst, mit der ganzen Speisekarte als Text, deinem Buchungsknopf und deiner Geschichte. Ausserdem stärkt sie deinen Google-Eintrag.

Wie lange dauert es, eine Restaurant-Website zu bauen?

Bei einer typischen Restaurant-Website rund vier Wochen vom ersten Gespräch bis zum Launch. Die meiste Zeit geht ins Zusammentragen von Speisekarte, Fotos und Feedback.

Quellen

  1. raw.ch: Was kostet eine Website in der Schweiz 2026?
  2. loaded.ch: Was kostet eine Website in der Schweiz?
  3. digitalawards.ch: Webdesign Kosten Schweiz 2026 für KMU
  4. Eat App: Überblick OpenTable-Preise (englisch)

Aktualisiert 23. Oktober 2026

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